Hallo liebe Campingfamilie CC Hegau Bodensee,
Der Clubabend findet immer in der Gaststätte "Zum Schrebergarten",
Neu.Bohlingen 50, 78315 Radolfzell statt.
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Hier eine neue Mitteilung:
Ab sofort ist für alle Angelegenheiten der Rechtsberatung für den DCC
RA Frau Nicole Geduldig Dachauer Strasse 37 80335 München Tel.: 089 1294096 Fax: 089 1234726 tätig.
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Terminplan 2011
Camping-Club Hegau-Bodensee
Drei-Königs-Treffen 18.00 Uhr 6. Januar
Kutscherstuben/ Lochmühle, Eigeltingen
Jahreshauptversammlung 04. Februar
Gaststätte zum Schrebergarten, Radolfzell 19.00 Uhr
JHV vom LV Baden und Rallye Freiburg 11. - 13. März
Ancampen Park Camping Lindau/Zech 15.-17. April
Ausfahrt zum Kloster Andechs 11.-16. Mai
Rhein-Main-Neckar-Rallye in 01.-05. Juni
Limburg an der Lahn
Europa-Rallye in Neumarkt bei Nürnberg 09.-13. Juni
Brauerei-Wanderung 14.-19. Juni
Spätzle-Rallye in Ludwigsburg 23.-26. Juni
Drei-Länder-Rallye in Tengen 01.-03. Juli
Ferienhock 04. August
Weltrallye in Prag 05.-14. August
Weinfest Breisach 26.- 29. August
Euregio-Rallye in Hondingen 02.-04.September
Rallye in Erding 14.-20. September
Abcampen 14.-16. Oktober
Adventstreffen 03. Dezember
Die Clubabende finden in der Gaststätte zum Schrebergarten in Radolfzell um 20.00 Uhr statt.10. März, 7. April, 5. Mai, Juni entfällt, 7. Juli, 4. August Ferienhock, 8. September, 6. Oktober, 3. November.
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Die Ausschreibung und das Anmeldeformular des 8. Campertreffen in Freiburg ist in der Homepage des Landesverbandes Baden zu sehen.
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Berichte
7. Internationales Campertreffen vom 12. bis 14. März in Freiburg
Liebe Camperinnen und Camper des Landesverband Baden,
hier ein kurzer Rückblick von Freiburg wo unsere Jahreshauptversammlung in Verbindung mit der Messe stattfand.
Leider waren es dieses Jahr nicht ganz soviel Rallyeteilnehmer wie die letzten Jahre aber die Anwesenden hatten ein schönes Wochenende.
Am Freitag war Anreise und Anmeldung und das Wetter war zu mindestens so gut das ein paar Hartgesottenen tatsächlich draußen zu Kaffee oder so zusammen gesessen sind. Abends waren wir im Messerestaurant.
Am Samstag morgen haben sich die Meistens von uns zur offiziellen Eröffnung der Messe mit Sekt und Brezele eingefunden. Danach war Zeit über die Messe zu Bummeln und die Neuheiten auf dem Wohnmobil- bzw. Wohnwagenmarkt anzuschauen. Am Nachmittag fand dann die Jahreshauptversammlung mit Teilwahlen statt. Zur Wahl standen der Posten des 1.Vorsitzenden und der Posten des Caravanreferenten.
Karl-Heinz Vogt wurde als 1. Vorsitzender wieder gewählt. Der neue Caravanreferent ist Detlev Martin vom Camping-Club Hegau-Bodensee. Für Fragen oder Anregungen hier seine E-Mail-Adresse: detlevmartin@googlemail.com
Die Vorstandsschaft möchte sich auf diesem Wege auch nochmal bei dem ehemaligen Caravanreferenten Fritz Lenz für seine viele Arbeit und die stellen weise weiten Fahrten zu den Caravantagungen ganz herzlich bedanken.
Samstagabend fand dann der Bunte Abend im Messerestaurant statt. Mit Musik, Tanz und Pokalverleihung haben wir einen schönen und kurzweiligen Abend zusammen verbracht.
Am Sonntag hatten alle Teilnehmer nochmal die Möglichkeit über die Messe zu schlendern. Nachmittags mussten dann die Meisten von uns leider schon wieder abreisen.
Auch wenn die Messe und die JHV leider immer ziemlich früh im Jahr ist, lohnt sich die Anreise auch bei nicht ganz so tollem und warmen Wetter, wie man bestimmt auf den Bildern gut sehen kann.
Eure Pressereferentin
Michaela Martin.
Bilder sind in der Bildergalerie zu sehen.
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Clubausfahrt an Pfingsten 2009
Auf Vorschlag von Heinz Jähne (Jency) haben wir unsere diesjährige große Ausfahrt mit der Europa-Rallye in Umag/Istrien verbunden. Die Idee wurde von Karl Blaser aufgegriffen und mit einer anschließend Fahrt nach Leoben/Steiermark erweitert.
Hier nun für alle Daheim gebliebenen, ein paar Eindrücke und Erlebnisse von unsere Clubausfahrt:
Da es bei so vielen Teilnehmern (6 Einheiten) schwierig ist, toll, dass so viele mitgefahren sind, im Konvoi zu fahren und jeder von uns anders Zeit hatte loszufahren, haben wir beschlossen, uns spätestens am Mittwoch vor Rallybeginn in Umag auf dem Campingplatz zu treffen.
Amanda und Jency sind schon knapp eine Woche vor Rallybeginn am Freitag dort angekommen und wurden dafür mit einem Platz in der ersten Reihen mit tollem Meerblick und traumhaftem Wetter belohnt.
Ingrid und Karl Blaser sowie Bärbel und Manfred Altmann sind dann am Montag kurz nacheinander eingetroffen. Familie Altmann hat noch einen Platz neben Jähnes bekommen und Blasers zwei Reihen neben dran.
Wir, Detlev und ich sind zwar auch schon am Vatertag losgefahren haben uns aber erst ein paar Tage in Wald und in Bad Tölz erholt. Erika und Franz Krösser sind am Wochenende in Wald im Allgäu zu uns gestoßen und wir haben unsere Fahrt gemeinsam, wie erwähnt über Bad Tölz, fortgesetzt.
Erika und Rolf Pochert sind mit ihrem Enkel Aaron über Salzburg angereist. Aaron ist ein Mozartfan und sie haben ihm die Geburtsstadt von Mozart gezeigt.
Detlev und ich hatten dann am Dienstag leider etwas Pech und einen Reifenplatzer auf der Autobahn kurz vor Villach/Austria. Zum Glück ist uns und Erika und Franz, die hinter uns gefahren sind, nichts passiert. Mit Hilfe von Franz und seinen diversen Werkzeugen konnten er und Detlev den Reifen wechseln. Allerdings mussten wir in Villach erstmal zwei neue Hinterreifen kaufen, da das Ersatzrad auch schon alt war und die Urlaubskasse plündern. Möchte hier nur kurz erwähnen dass wir auf viele nette und hilfsbereite Österreicher getroffen sind.
Am Mittwoch morgen wollten wir Vier uns dann mit Pocherts und Aaron auf der Autobahn treffen und das restliche Stück gemeinsam nach Umag fahren. Nachdem Erika K. und Rolf P. zwei-oder dreimal miteinander telefoniert haben ging die Sucherei los.
Sind die nun schon durch den Karawankentunnel durch, und welche Tankstelle nach dem Tunnel hat Rolf gemeint, wo soll da eine Mautstelle sein, und welche Baustelle um Himmelswillen denn?
Nun ja, nach ein zwei Stopp ohne uns zu finden haben wir uns entschieden dass wir Vier und Pocherts eben doch alleine weiterfahren. So kamen Pocherts und Aaron eine knappe Stunde vor uns in Umag an und haben noch einen Platz neben Ingrid und Karl bekommen. Wir Vier sind dann bei strömendem Regen und Gewitter (womit haben wir das verdient) ebenfalls in Umag eingetroffen und haben etwas oberhalb zwei Plätze nebeneinander gekriegt.
Das Anmelden für die Rallye ging völlig problemlos und Sprachschwierigkeiten hatten wir auch keine.
Da nun endlich alle sechs Einheiten, also 13 Personen in Umag waren, gab es bei Jähnes einen oder vielleicht waren es auch zwei Begrüßungsschnäpse. Die Neuankömmlinge haben dann aufgebaut und sich ein bisschen auf dem Campingplatz umgesehen.
Der Campingpark Umag ist ein riesiger Campingplatz mit 1800 Stellplätzen direkt am Meer, einer Poollandschaft, mehreren Restaurants, Supermärkten und vielen sehr sauberen neu renovierten Sanitärgebäuden. Jeder von uns hatte eine eigene Parzelle mit unheimlich viel Platz zum Ausbreiten.
Abends ist ein Teil von uns zum Essen gegangen und der Rest hat selber gekocht.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Heute ist offizieller Rallyebeginn und das Wetter ist gut. Da noch kein Programm ist, kann jeder was für sich unternehmen oder einfach faul sein und die Sonne genießen. Detlev und ich radeln über den Platz und schauen uns um. Es kommen immer noch Teilnehmer an und werden in die einzelnen Bereiche nach Nationen verteilt.
Rolf Pochert erbarmt sich und hilft Detlev, na ja Detlev schaut halt zu, unsere Elektrik zu richten. Durch den Reifenplatzer und den Schlag hat es uns einige Kabel abgerissen und der Laie weiß ja nicht wohin damit. Dank Rolf leuchten nun alle Lichter wieder und mit seinem tollen Klebeband konnten wir auch das Loch im Unterboden wenigstens provisorisch richten. Rolf, vielen Dank nochmal für deine Hilfe.
Nachmittags gehen wir Alle zum Baden ins Meer. Einige drücken sich davor und bleiben lieber im Trockenen und übernehmen die Pressearbeit, gell Herr Martin.
Das Wasser ist angeblich 20 °Grad warm, wohl wie überall ein paar Grad dazu gemogelt, aber glasklar und wir haben auch eine Stelle gefunden, wo wir ohne Probleme über die Steine rein können. Nach einem wohlverdienten Bierchen am Ufer gehen wir zurück. Wie gestern schon geht ein Teil zum Essen und der Rest kocht selber. Abends gehen dann alle, außer Detlev und mir, ins Festzelt, da heute das abendliche Unterhaltungsprogramm beginnt.
Freitag, 29. Mai 2009
Das Wetter ist auch heute wieder gut, obwohl es ein paar Wolken hat. Wenn die Sonne weg geht ist der Wind stellen weise ziemlich frisch. Wir treffen uns alle am Pool und machen einen Früh-schoppen, haben ja sonst nichts zu tun. Mittags fängt es dann zu regnen an und jeder macht für sich Gemütlichkeit. Am Spätnachmittag soll die offizielle Eröffnungsfeier im Zelt sein. Karl erfährt, dass man sich schon um halb fünf auf einem großen Platz zum gemeinsamen Einmarsch der Nationen ins Zelt trifft. Also ab ins Clubdress und los zum Sammelplatz. Dort haben sich schon einige Teilnehmer der Rallye aufgestellt. Sie sind teilweise in Landestracht oder wie wir im Clubdress. Es werden Schilder mit den Nationalflaggen drauf verteilt, damit man weiß, wohin man gehört und viele sind selber noch mit ihren jeweiligen Landesfahnen oder Clubfahnen ausgerüstet. Der CCHB tut sich mit den Teilnehmern von den Rally Freunden Südwest ( drei Einheiten) zusammen und gemeinsam mit der Landesverband Fahnen laufen wir mit vielen anderen deutschen Ortsclubs ins Zelt ein. Sehr lustig, wenn es mehr Teilnehmer an einem Umzug hat als Zuschauer.
Als letzte Nation läuft Kroatien ein, sie werden mit viel Beifall empfangen, danach singt ein Chor und die Nationalhymne von Kroatien wird gespielt.
Die Begrüßung wird in mehreren Sprachen gehalten, hauptsächlich von einem Mann, der scheinbar spielerisch von einer Sprache in die Andere wechseln kann. Toll, wenn man so sprachbegabt ist.
Der Chor singt wieder ein paar Lieder und dann wird die Europaflagge gehisst und die Europahymne gespielt. Zum Schluss wird ein Flamme ähnlich wie beim olympischen Feuer entzündet und die Rallye ist offiziell eröffnet.
Für uns Alle eine sehr schöne und toll gestaltete Eröffnungsfeier, besonders wenn man wie wir so was noch nie miterlebt hat.
Im Anschluss sind wir gemeinsam zum Essen gegangen. Für unsere Verhältnisse isst man in Istrien, auch auf dem Campingplatz, günstig. Meistens waren wir im gleichen Restaurant, dort gab es wunderbare Fischgerichte, Muscheln und andere Meeresfrüchtegerichte. Bei den Fleischgerichten hatten sogar die Männer zum Kämpfen, dass sie es schaffen. Im Schnitt haben wir für zwei Gerichte mit Getränken und Trinkgeld etwa € 20.- oder wenn es mal viel war, weil man eine Vorspeise hatte € 25.- ausgegeben. Was bekommt man denn hier daheim noch für das Geld?
Nach dem Essen haben wir beschlossen, dass jeder sich seine Stühle holt, etwas zum Trinken mitbringt und wir ans Meer sitzen und den Sonnenuntergang gemeinsam bestaunen. Gesagt getan und mit etwas beeilen haben wir es noch geschafft, dass wir den Sonnenuntergang mitbekommen. Man glaubt ja gar nicht wie schnell die Sonne untergeht. Obwohl es sehr nach einem Gewitter ausgeschaut hat konnten wir doch unseren Abend am Meer genießen ohne nass zu werden. Ist zwar etwas kalt geworden aber mit Jacken oder Decken und etwas Schnaps mussten wir nicht frieren.
Samstag, 30. Mai 2009
Heute machen Pocherts und Aaron sowie Erika und Franz, Detlev und ich eine Ausflug.
Rolf und Erika mit ihrem Enkel Aaron haben sich für das Fisch-Picknick entschieden. Es ist eine Schifffahrt während der man Mittagessen auf dem Schiff serviert bekommt, wie der Name schon sagt, natürlich Fisch. So sieht man was von der Küste von Istrien und kann gemütlich nebenher schlemmen. Sie sind mit dem Bus nach Novigrad gebracht worden und dort ging es aufs Schiff. Entlang an der Küste und den Lim-Fjord hoch. Dann gab es das Mittagessen auf dem Schiff mit Fisch bis zum Abwinken. In Rovinj wurde angelegt und sie hatten drei Stunden Zeit durch die Stadt zu Bummeln. Zurück aufs Schiff und die Fahrt ging weiter bis zu ihrem Ausgangspunkt in Novigrad.
Krössers und wir haben uns für eine Istrien-Rundfahrt mit dem Bus entschieden. Ich war mir nämlich nicht ganz sicher ob es mir auf dem Meer nicht schlecht wird und was hätte ich dann von dem tollen Essen gehabt. Bin zwar sturmerprobt auf dem Bodensee, aber auf dem Meer kann es ganz anders zu gehen. Zum Glück für Erika, Rolf und Aaron war es aber ein ruhiger Tag und kein furchtbares Geschaukel, sodass sie ihren Tag auf dem Schiff genießen konnten.
Also sind wir mit dem Bus los. Der erste Halt war in Groznjan einem wunderschönen Dörfchen in dem hauptsächlich Künstler leben. Lauter verwinkelte Gässchen und ein traumhafter Ausblick. Klar gab es auch viele Galerien wo wir was kaufen sollten oder konnten, von irgendwas müssen die Künstler ja auch leben. Von da aus ging es weiter nach Motovun, einem Dorf das anscheinend bekannt für seine Trüffel ist. Es liegt auf einer Anhöhe oberhalb eines Tales in dem der größte Fluss Istriens, die oder der Mirna, fließt.
Dann bekamen wir in der Nähe von Pazin, der Hauptstadt von Istrien, ein typisch istrisches Mittagessen. Es war eine Suppe bzw. eher ein Eintopf so dick wie sie war, der Hauptgang bestand aus Fleisch, Mangold und Kartoffeln und zum Nachtisch so eine Art Miniberliner oder so. Alles sehr lecker und das Ambiente in dem Gutshof war auch sehr schön.
Auch dem Rückweg nach Umag gab es noch einen Halt in Porec, einer Hafenstadt wo das Schnellboot nach Venedig ablegt. Wir hatten Zeit die Euphrasius-Basilika zu besichtigen. Die Basilika ist das bisher einzige Kulturdenkmal in Istrien das von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Außerdem blieb etwas Zeit durch die Stadt zu bummeln. Um kurz nach sechs waren wir dann wieder auf dem Campingplatz zurück und haben durch unseren Tagesausflug doch etwas von Istrien gesehen.
Blasers, Jähnes und Altmanns wollten keine Ausflüge machen, da sie das Land schon kannten und sie haben darum einen schönen Tag auf dem Campingplatz gemacht. Nachdem Abendessen sind alle, außer Detlev und mir, ins Festzelt.
Sonntag, 31 Mai 2009
Heute morgen mussten leider Bärbel und Manfred schon abreisen da ihr Sohn daheim auf das Wohnmobil gewartet hat.
Das Wetter ist durchwachsen, sehr windig und es regnet ein bisschen. Wir machen bei uns unter Markise einen ausgedehnten Frühschoppen, unsere Muha-Spieler unterhalten uns. Nach einer, wenn auch etwas verspäteten Mittagspause und Ausruhen gehen wir abends alle zum Essen und danach ins Zelt.
Montag, 1. Juni 2009
Nach dem Frühstück sitzen wir alle bei Rolf und Erika zusammen und um elf gehen wir zur Verabschiedung ins Zelt. Es werden die Teilnehmerzahlen bekannt gegeben, Preise verteilt und der nächste Austragungsort der Europa-Rallye bekannt gegeben. Es haben insgesamt 377 Einheiten und ca. 800 Personen an der Rallye teilgenommen. Frankreich hat mit 95 Teilnehmern vor Deutschland mit 86 und der Schweiz mit 75 gewonnen. Wir vom CCHB haben mit unseren sechs Einheiten sogar ganze Länder geschlagen. Ohne die Leistung von diesen schmälern zu wollen, können wir doch ziemlich stolz darauf sein. Aus der ganzen Slowakei zum Beispiel, wo die nächste Europa-Rallye stattfindet, waren auch nur sieben Einheiten anwesend. Insgesamt waren etwa 20 Nationen da.
Mit dem Einholen der Europaflagge und Spielen der Europa-Hymne wurde die Rallye beendet.
Danach sind wir gleich zum Essen gegangen, mittlerweile bringt der Ober den obligatorischen Schnaps hinterher schon in Karaffen! Ist das weil wir so gute und nette Gäste sind oder trinken wir einfach soviel?
Rolf, Aaron, Detlev und ich machen eine Radtour und erkunden ein bisschen die nähere Umgebung.
Ingrid und Karl radeln ebenfalls und gehen einkaufen. Der Rest ruht, liest oder macht Musik.
Abends vespert jeder für sich, nur Amanda und Jency gehen nochmal essen. Danach sitzen wir noch kurz bei uns zusammen, machen aber beizeiten Schluss, da wir morgen weiter wollen.
Dienstag, 2. Juni 2009
Ingrid, Karl, Amanda und Jency sind die Ersten die am Morgen Richtung Hinterberg/ Leoben aufbrechen. Pocherts und Aaron die Nächsten. Um halb zehn kommen dann Erika, Franz, Detlev und ich auch endlich los. Ist ja auch kein Wunder, Detlev hat sich erst nach dem Frühstück dazu entschieden mit zu fahren und wir mussten noch alles einpacken.
Unterwegs treffen wir dann zufällig Pocherts beim Tanken und wir Sieben machen eine gemeinsame kurze Rast.
Als Ingrid und Karl in Hinterberg ankommen sind Hildegard, Waldemar und Brigitte Pahlke schon da. Schön dass es geklappt hat und sie nachgekommen sind die restlichen Tage mit uns verbringen können.
Der Platz ist schön und wir können alle auf einer Fläche stehen. Wie immer kocht man teilweise selber oder man geht zum Essen. Abends sitzen wir noch kurz bei uns unter der Markise, da es zu regnen angefangen hat.
Mittwoch, 3. Juni2009
Am Morgen sind Erika und Franz mit Pocherts nach Trofaiach gefahren. Erika will ihre Kindheitserinnerungen auffrischen. Sie hat dort die ersten sieben Jahre ihres Lebens verbracht. Das Haus indem sie gelebt hat steht noch und erstaunlicherweise sprechen sie mit einer alten Frau die sich sogar an die Familie Unterrainer (Erikas Mädchenname) erinnern kann.
Ingrid, Karl, Aaron, Detlev und ich radeln nach Leoben, wo wir uns nach den Abfahrtszeiten für den Bus morgen nach Eisenerz erkundigen. Auf dem Rückweg gehen wir noch einkaufen, da mittags alle Grillen wollen. Pahlkes und Jähnes machen es sich solange auf dem Platz gemütlich.
Abends werden wir in zwei Fuhren von einem Großraumtaxi abgeholt und in eine Jausenstation gebracht. Das Haus liegt wunderschön, etwas einsam an einem Hang bei Leoben. Wir dürfen den Garten besichtigen, der einfach traumhaft ist. Ein Naturgarten selber gestaltet und angelegt, aber so dass man es gar sieht, dass da jemals jemand Hand angelegt hat. Sehr beeindruckend, besonders auch weil man nur erahnen kann was da für eine Arbeit dahinter steckt.
Das Essen oder Vesper ist sehr gut, auch wenn einige von uns mit dem in Östereich obligatorisch frisch geriebenen Kren (Meerrettich) arg zu kämpfen haben. So viele tränende Augen, roten Köpfe oder triefenden Nasen habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Trotzdem hatten wir einen wunderschönen Abend und wurden am Schluss von unserem Taxi gut heim gebracht.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Heute müssen wir früh raus, da unser Bus schon um 8.51 Uhr Richtung Leoben abfährt und wir um halb neun vom Platz los laufen wollen. Hier war gutes Timing gefragt, da der Bäckerwagen erst um 8.00 Uhr auf den Platz kommt. Gut und zackig wie wir sind erwischen wir sogar noch einen Bus früher. Fahren nach Leoben und haben dort ein bisschen Aufenthalt bevor der Bus nach Eisenerz kommt. Die Fahrt dorthin dauert eine knappe Stunde. Kilometer wären es gar nicht so viele, aber der Bus hält an jeder „Milchkanne“.
In Eisenerz angekommen holen wir uns die bestellten Karten ab und werden mit gelben Ostfriesennerzen und Helmen ausgestattet. Und dann sehen wir den „Hauly“ mit dem wir fahren wollen zum ersten Mal.
Der Hauly ist ein riesiger Muldenkipper mit 860 PS indem früher das Gestein transportiert wurde. Sagt euch der Name Catterpillar was, okay dann habt ihr vielleicht eine Größenvorstellung. Die Ladefläche wurde umgebaut und nun können ca. 60 Personen mitfahren. Man muss über eine Treppe, ähnlich wie beim Flugzeug hoch und dann dauert die Fahrt durch das Abbaugebiet etwa eine Stunde. Ein Begleiter erklärt einem während der Fahrt einiges zu dem Gestein und dem Abbau. Es ist ein wahnsinniges Erlebnis in luftiger Höhe mit etwas Gewackel beim An- und Kurvenfahren. Ihr müsst euch unbedingt die Bilder dazu anschauen damit ihr eine Vorstellung von den Ausmaßen des Hauly bekommt.
Nach einer kurzen Vesperpause sind wir mit dem Bus nach Leoben zurück. Detlev und ich sind noch in der Stadt geblieben, der Rest ist gleich zurück auf den Campingplatz. Nachmittags hat dann unser neues Mitglied Aaron Büttner seinen Einstand gegeben. Wir konnten seinen Sekt in der Sonne sitzend genießen, vielen Dank nochmal Aaron.
Abends sind wir Alle noch in die Kneipe auf dem Campingplatz und haben unseren letzten gemeinsamen Abend gemütlich ausklingen lassen.
Freitag, 5. Juni 2009
Freitag morgen war dann Aufbruchstimmung angesagt. Alle außer Pahlkes, die Glücklichen, haben zusammen gepackt und sich für den Heimweg fertig gemacht. Nun gings ans Verabschieden und Heimfahren.
Jähnes sind als Erste losgefahren und soweit ich weiß auf dem direktem Weg heim. Erika, Rolf und Aaron sind Richtung Salzburg und wollten dort nochmal übernachten. Ingrid, Karl, Erika, Franz, Detlev und ich sind bis Füssen und haben dort nochmal übernachtet.
Wieder mal haben wir eine wunderschöne Zeit, mit vielen Erlebnissen und viel Lachen miteinander verbracht, sei es in Umag auf der Europa-Rallye, oder in Leoben in der Steiermark.
Allen die zum Gelingen unserer Ausfahrt, sei es mit der Idee, den Ausflugstipps oder sonstigen Dingen beigetragen haben, vielen Dank.
Ich freue mich auf alle Fälle schon jetzt auf unsere nächste gemeinsame Ausfahrt, wohin auch immer.
Eure Michaela
Bilder von der EUROPA-Rally und der Steiermark
sind unter dem Link "EUROPA-Rally".
Die monatlichen Clubabende finden in der Regel jeweils am 1. Donnerstag eines Monats
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